Wem kann man sein Geld anvertrauen?

Veröffentlicht 2014-11-12

Die Wirtschaftswoche schreibt am 05.11.2014 über „Die Lebensversicherer mit der stärksten Renditeprognose“ und meint damit Jene, welchen wir unser Geld noch anvertrauen dürfen!

Vorsicht!

Erneut wird bei diesem Artikel nicht klar differenziert! Es ist eine Sache, ob Sie sich – aus welchen guten oder schlechten Gründen auch immer – für den Neuabschluss einer Lebens- oder Rentenversicherung entschieden haben. Nun mag mit der vorgestellten Methodik tatsächlich ein Versicherer gefunden werden, der im Vergleich zu anderen ein größeres Vertrauen rechtfertigt.

Die Beurteilung einer Altpolice ist eine andere Sache

Ob Sie einem Versicherer, welchen Sie bspw. bereits seit zwanzig Jahren Ihr Geld überweisen auch den kommenden zehn Jahren ihr Geld anvertrauen und das angesparte Geld dort belassen sollten – das ist eine andere Frage, und verdient meist eine völlig andere Antwort. Für diese Personen – wir sprechen allein in Deutschland von mehr als 50 Millionen konventionellen Verträgen mit einem gigantischen Vermögen – gelten andere Spielregeln.

So spielen Abschlusskosten, ja sogar Verwaltungskosten in diesen Fällen eine geringere Rolle als beim Neuabschluss eines Vertrages. Demgegenüber sind Reserven, Überschussquoten und nachhaltige Kapitalanlageergebnisse (ohne Raubbau an der Substanz) von erhöhter Bedeutung.

Wir wünschen uns differenzierte Artikel, die dem weit überwiegenden Interesse derer, die bereits mit mehreren Milliarden an Euro investiert sind Rechnung tragen.

Wer vertrauen will, ist eingeladen kritisch zu prüfen

Mit unserem Wertgutachten können Sie als Kunde oder qualifizierter Berater kostengünstig erfahren, ob Ihr Vertrauen eine gesunde Grundlage besitzt.

Ein Beispiel

Wir stimmen zu, die Debeka zählte in den vergangenen Jahren zu den besten Lebensversicherern der Deutschen Branche. Gleichwohl erleben wir gerade viele Prognosen zu Ablaufleistungen in einigen (wenigen) Jahren, die einen anderen Eindruck vermitteln. So fallen die sogenannten Schlussanteile dieser Prognosen teilweise dramatisch niedriger aus, als das heutige Guthaben an Schlussanteilen. Und das obwohl die Verträge mit einem Beginn vor 1995 (regulierter Altbestand) eine besondere Stabilität besitzen sollten.

Wenn die Debeka selbst im Rahmen der Prognose nicht an die Stabilität dieser Werte glaubt, wie vermag ich da durch Herrn Professor Finsinger mehr Vertrauen finden? Lassen Sie Ihren Vertrag durch Experten analysieren, nur dadurch können Sie teure und unsichere Verträge erkennen, aber auch wertvolle Verträge mit guten gewissen fortführen.

» Artikel zum nachlesen auf "versicherungsjournal.de"


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